Kamera Vergleich – Canon EOS 7 D Mark II vs. Nikon D750

Pünktlich zu Weihnachten möchte ich Euch zwei Kameramodelle vorstellen, die diese Jahr neu auf den Markt gekommen sind und vielleicht ja auch als Geschenkidee für Weihnachten dienen. Falls Ihr also noch unschlüssig seid, was Ihr dieses Jahr schenken sollt, dann ist dieser Kamera Vergleich sicher interessant für euch. Ich habe mir für diesen Beitrag die Canon EOS 7 D Mark II und die Nikon D 750 genauer angeguckt.

Kamera Vergleich

Canon vs. Nikon – Mein Kamera Vergleich (c) istock.com/Goodluz

Canon EOS 7 D Mark II

Nach fast fünfjähriger Wartezeit stellte Canon im September 2014 seine neuste DSLR – Kamera, die EOS 7 D Mark II vor. Der Anschaffungspreis liegt bei 1.700 Euro. Die neusten Features liegen im weit verbesserten Autofokus mit insgesamt 65 Kreuz-Sensoren, sowie der erheblichen Verbesserung und Leistung der Belichtungsmessung. Bei der Belichtungsmessung hilft eine grandiose 150 Megapixel Auflösung, Helligkeits-, Farb- und Gesichtserkennung. Ein weiteres Versprechen der Canon EOS, die Digitalkamera soll in der Serienbild-Funktion 10 Bilder/sekunde aufnehmen. Leider hat der Hersteller auf die WLAN Funktion verzichtet, lediglich werden GPS und Kompassdaten auf den Aufnahmen gespeichert. Bei dem Herzstück, dem Foto-Sensor verbaut Canon seinen Dual-Pixel-Sensor mit 20,2 Megapixel. Es sind also 2 Fotozellen pro Pixel in Betrieb und helfen dabei schneller und präziser scharf zu stellen. Dies soll bei der Digitalkamera auch bei einem Lichtwert von -3 problemlos klappen. Störendes Rauschen fällt erst bei einer 100% Ansicht der Aufnahme ins Gewicht.

 
 
 
Vorteile:

  • Sehr schnelle Serienbildfunktion
  • gute Handhabung
  • Sehr lichtempfindlicher Sensor
  • Kaum bemerkbares Rauschen

Nachteile:

  • Kein WLAN, nur GPS Daten

Nikon D750

Zum gleichen Zeitpunkt, wie die Vorstellung der EOS 7 D, hat Nikon seine 5 DSLR – Kamera im gleichen Jahr vorgestellt. Der Anschaffungspreis liegt bei ca. 2.000 Euro und ist damit im Kamera Vergleich teurer als die Canon. Die Nikon Entwickler wollten mit der D750 Digitalkamera die Lücke zwischen der bereits auf dem Markt erhältlichen D610 und D810 schließen. Die Canon Kamera Konkurrenz kommt mit einer höher Auflösung und Leistung des Bildsensors in die Geschäfte. Satte 24,3 Megapixel Auflösung werden versprochen. Die Nikon soll mit einem nur 0,15 Sekunden schnellen Autofokus überzeugen. Dabei verliert sie aber Leistung im Serienbild – Modus, die nur 6,3 Bildern/Sekunde liefern. Dies könnte an der geringeren Autofokus – Sensorik liegen, denn bei Nikon arbeiten nur 51 Sensoren. Aber auch bei Nikon wird ein scharfes Bild bei einem Lichtwert von -3 garantiert. Im Gegensatz zur Canon arbeitet die D750 mit WLAN und die Digitalkamera kann somit ferngesteuert werden bzw. es ist das Überspielen von Aufnahmen auf Smartphone oder Tablett möglich. Die Nikon D750 besitzt darüber hinaus einen klappbaren Monitor. Auch bei der Nikon ist erst ein störendes Rauschen bei einer 100% Ansicht zu bemerken.

Vorteile:

  • Höhere Megapixel – Auflösung
  • Sehr lichtempfindlicher Sensor
  • WLAN Funktion
  • Klappbarer Monitor mit flexibler Ausrichtung
  • Kaum bemerkbares Rauschen

Nachteile:

  • Anschaffungspreis ab ca. 2000 €
  • Handhabung – Tastendoppelbelegung

Fazit zum Kamera Vergleich

Beide Digitalkameras liegen im mittleren Preissegment und haben dennoch erhebliche Unterschiede aufzuweisen. Kommt es auf eine hohe und scharfe Serienbildfunktion an, sollte man unbedingt im Kamera Vergleich zur Canon greifen, die im Basispreis zudem günstiger ist. Dabei muss man aber für sich selber entscheiden, ob man ohne eine WLAN Funktion auskommt. Legt man eher Wert auf eine höhere und damit verbesserte Auflösung, so bittet die Nikon mit 4,1 Megapixeln und ca. 300€ Aufpreis im Vergleich zur Canon die bessere Wahl. Wobei damit auch die Wahl auf einen langsameren Autofokus fällt. Am Ende sei noch gesagt, dass die Laufzeit der Akkus eine nahezu identische Leistungen aufweisen.

Mein persönlicher Preis-/Leistungssieger ist in diesem Vergleich die Canon EOS 7 D Mark II.
 
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