Fotografie – die Entwicklung des Bildes

Im Februar 1839 wurde erstmals der Begriff Fotografie verwendet. Der Begriff kommt aus dem griechischen und setzt sich aus den Worten „photo“ und „graphie“ zusammen, die so viel bedeuten wie „Licht“ und „schreiben“. Die Fotobiologie bezeichnet alle Bilder, welche nur durch das Licht auf einer chemisch behandelten Oberfläche bestehen. Ohne die Entwicklung hätte die Forschung, die Lehre der Kunstgeschichte, für Medien, Werbe und Mode sowie andere Institutionen keine große Zukunft. Das Medium der Fotografie ist ein wichtiger Bestandteil in Forschung und Kommunikationswissenschaft. Aber auch zu unserem allgegenwärtigen Bestandteil unseres Lebens. Es gibt kaum eine Familie die keinen Fotoapparat oder mittlerweile sogar ein Handy mit Fotofunktion besitzt. Mit Bildern können die schönsten Ereignisse fest gehalten werden.

Vom Anfang bis heute

Fotografie - Camera obscura

Fotografie mit einer Camera obscura (c)istock.com/jorgealegre


Der Anfang der Fotobiologie war das 17. Jahrhundert, jedenfalls nimmt man an, dass Leonardo Da Vinci schon mit Mittel aus der Fotografie gearbeitet hat. Definitiv arbeiteten Wissenschaftler aber ab dem 18. Jahrhundert an der Entwicklung der Fotografie. Dabei handelte es sich um eine Camera obscura, was auf Deutsch, „dunkel Kammer“ heißt. Eine abgedunkelte Kammer mit einem Loch an der Wand. Durch künstlichen Lichteinfluss konnte so eine Silhouette auf eine Ebene projiziert werden. Die Erfindung stellte man oft da, als ob im Bereich von Optik und Chemie beides zwangsläufig zusammen laufen muss. Das Wissen der Chemie bestand aus einer Vielzahl von Einzelbeobachtungen die sich später als fruchtbar erweisen sollten. So wurden die ersten Bilder auf Chlorsilberpapier festgehalten, jedoch sind diese nach kurzer Zeit verblasst und so war von dem Bild nichts mehr zu erkennen. Im Jahre 1826 konnte erstmals ein lichtbeständiges Bild angefertigt werden. Nachteil war die Belichtungszeit von acht Stunden, wegen der es auch unmöglich war, Menschen oder andere Lebewesen und Gegenstände, die sich bewegten, fotografisch festzuhalten.

Die Entwicklung der Fotobiologie von ihren Anfängen bis zur heutigen Zeit, gehört zu den wichtigsten Bestandteilen für den Mensch und der Wissenschaft auf allen Gebieten. Zur Verbesserung der fotografischen Bilder arbeiteten zahlreiche Forscher und so kam es das Silbersalze entdeckt wurden und damit die Linse der Camera obscura verbessert werden konnte. Nach jahrelanger Arbeit und wissenschaftlichen Bemühungen, konnte die Belichtungszeit schließlich auf vier Minuten verkleinert werden. Und die Fotografie entwickelte sich vom Plattenverfahren, über den Rollfilm, bis hin zu Kleinbildkameras und Farbfilmen und auch die Belichtungszeit und andere technischen Funktionen haben sich im 20. Jahrhundert stark verbessert. 1947 wurde dann die Polaroid Kamera berühmt und sie kommt sogar heutzutage noch zum Einsatz.

Der Beginn der Farbfotos

Die Farbfotos wurden von dem Schotten James Clark Maxwell im Jahre 1861 erstmals veröffentlicht. Er nahm die Theorie der additiven Farbmischung von Young-Helmholtzschen auf. Diese Theorie basiert auf drei Diapositiven, die durch die Farbfilter Rot, Grün und Blau fotografiert wurden. Doch da die Methode noch nicht ausgereift war, dauerte es noch eine Weile und brauchte noch einige Wissenschaftler, damit im Jahre 1903 erstmals ein Farbfoto mit nur einer Aufnahme aufgenommen werden konnte. Und nach weiteren guten 30 Jahren wurde der erste Diafarbfilm produziert und erst dann war es auch für die Bevölkerung möglich ihr Leben und ihre Eindrück farblich festzuhalten.  Doch das war erst der Anfang – die Entwicklung der Fotografie nahm bzw. nimmt kein Ende. Immer mehr Neues kam und kommt auf den Markt, dies ist vor allem durch die Digitalisierung und die Elektronik möglich. Heute gibt es technisch fast alles was man sich für die eigenen tollen Bilder wünscht. Allerdings ist von den klassischen Anfängen mit chemischen Substanzen nicht mehr viel übrig, sondern Computer und technische Neuheiten übernehmen jetzt die Position und heute spricht man eher von DSLR oder GoPro, also von Camera obscura.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.