Instagram – Was steckt hinter den hippen Fotos?

Es ist zurzeit die wohl beliebteste Foto/Video-Sharing-App für alle Handybesitzer. Mit der App können wir Bilder und Videos aufnehmen, sie in Instagram bearbeiten und hochladen damit auch andere sie sehen können. Zusätzlich ermöglicht die App die geposteten Fotos und Videos auch in anderen sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook, zu verbreiten.
Schon alleine im August 2011 wurden mehr als 150 Millionen Fotos in Instagram hochgeladen und angeschaut. Ein halbes Jahr später, im April 2012, hatte die App bereits über 30 Millionen Nutzer. Da fragt man sich, was ist das Phänomen „Instagram?“

Die Geschichte hinter der Instagram App

Instagram

Instagram die beliebteste App zum Teilen von Fotos (c) istock.com/ Rasulovs

Instagram, wie wir es als App kennen, existierte zuerst als Check-In-Programm auf HTML5-Basis. Die beiden Entwickler Kevin Systrom und Mike Krieger entwickelten aus diesem Grundgerüst dann die allererste Instagram-App, die es am 6. Oktober in Apples App Store schaffte. Schon kurz nach dem Release der App stiegen einige Geldgeber ein, die das Projekt unterstützten. Zu ihnen zählten einige Größen der IT-Branche, so zum Beispiel der Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey. Mit den Monaten auf dem App-Markt stiegen auch die Nutzerzahlen von Instagram, sodass auch ein Android- sowie ein Windows Phone-Ableger programmiert wurde. Im September 2012 wurde Instagram dann für 737 Millionen Euro von Facebook übernommen. Für die Nutzer hatte das den Vorteil, dass Instgram und Facebook noch enger verknüpft wurden, als sie es bereits waren.

Das Geheimnis von Instagram: Filter

Das Besondere an der App, als sie 2010 in den App Store kam, war die ungeheure Menge an Filtern, die sich über das Foto legen ließen – neben Farbfiltern wie dem Blaufilter, zum Beispiel auch Vintage-Filter. So musste man zur Bearbeitung der Bilder nicht den Weg über den Computer wählen, sondern konnte seine Bilder mit wenigen Klicks aufwerten. Ebenfalls charakteristisch für Instagram Fotos: Die quadratische Form der Bildaufnahmen.
Hier eine kleine Auswahl der Instagram Filter:

  • Amaro
  • Lo-fi
  • Inkwell
  • Gotham

Seit Ende 2012 kann man bereits gepostete Bilder nachträglich noch mit einem Instagram-Effekt bearbeiten und einbauen. Dies wurde zuvor von den Nutzern stark bemängelt.

Kritik an Instagram

Kritiker der App hat es immer gegeben. Problematisch war vor allem, dass sie sich die Betreiber ausführliche Nutzungs- und Verwertungsrechte an den geposteten Fotos und Videos der User eingeräumt haben. Diese Passage wurde aber fast umgehend wieder aus den AGBs der App entfernt, nachdem sie von vielen Menschen kritisiert worden war. Wer Facebook, Twitter und Co. liebt und nutzt, der kommt kaum an Instagram vorbei. Fotos mit seinen Freunden und der ganzen Welt zu teilen war noch nie einfacher. Instagram ist bestimmt nicht die letzte Bild- und Videosharing-App, aber zur Zeit wohl auf der ganzen Welt, die bekannteste und meist genutzte.

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