Kamera Filter für ein besseres Bild

Kamera Zubehör - Filter

Kamera Filter sind das wichtigste Zubehör für Fotografen

In der Fotografie werden Kamera Filter als Vorsätze vor das Objektiv der Kamera geschraubt. Es handelt sich dabei um Elemente eines optischen Systems zum Schutz der Linse. Grundsätzlich können Kamera Filter in Korrektur-und Effektfilter aufgeteilt werden. Dadurch kann die Sättigung, das UV-Licht oder der Kontrast beeinflusst werden. Kamera Filter sind von essentieller Wichtigkeit im Bereich der kreativen Bildgestaltung in Filmen, Videos und Szenen. Sie werden aus Glas- oder Kunststoffscheiben, jedoch auch aus Folien bestehend aus Gelatine oder Kunststoff hergestellt. Kamera Filter sind optische Elemente, die Einflüsse unterschiedlichster Art und Weise auf die Motive haben. Es gibt lichtdurchlässige oder transparente Elemente, welche bedingt Farbe, Schärfe, Konrast und Intensität einbringen und damit den Fotografen professionell bei seiner Arbeit unterstützen. Die Kombination verschiedener Kamera Filter ist nicht ausgeschlossen und ermöglicht ein breites Spektrum an Effekten. Es gibt zahlreiche Filter, welche Lichteffekte imitieren und fremde Effekte schaffen. Im Folgenden werden verschiedene Kamera Filter und deren Funktion aufgeführt.

Verschiedene Funktionen

Im Wesentlichen gibt es zwei Filtersysteme. Zum einen das Foliensystem und zum anderen das Schraub- und Rundfiltersystem. Letztere werden direkt an das Objektivgewinde geschraubt. Diese werden aus Glas gefertigt und bestehen aus mehreren Schichten. Folienfilter werden aus Kunststoffen oder Gelatine hergestellt. Diese werden dann in die Systeme gesteckt, welche aus einer Halterung bestehen, die vor das Objektive geklemmt wird.

Der UV-Filter

Kamera Filter - UV-Filter

UV-Filter, die meist genutzten Filter


UV-Filter sind dafür da, ultraviolettes Licht zu filtern und sind die meist benutzen Filter. Sie sind entweder farblos oder sie haben eine leicht gelbliche Farbe. UV-Licht wird deshalb gefiltert, da die schärfe der Bilder dadurch verbessert werde kann. Außerdem kann es durch UV-Licht beim Einsatz von Farbfilmen zu Bildern mit Blaustich kommen. Bei einigen Canon EOS Digitalkameras sind die Objektive bereits mit UV-Filtern ausgestattet. Außerdem hat ein Objektiv meistens mehrere Linsen, durch die Vielzahl der Linsen wird UV-Licht ebenfalls gefiltert. Bei modernen Filmen gibt es eine Schicht, die auch UV-Strahlen filtert. Der Filter schützt auch das Objektiv zum Beispiel vor Kratzern oder Salzwasser. Über dessen Einsatz wird jedoch auch immer wieder diskutiert. Denn der Nachteil eines solchen Filters können schlechtere Bilder sein. Da beispielsweise Fingerabdrücke zurückbleiben, welche das Bild unscharf machen. Zum Schutz der Linse, eignet sich alternativ auch ein Deckel oder eine Streulichtblende. Am besten man erkundigt sich beim Fachmann, ob ein UV-Filter für das entsprechende Modell nötig ist. Vielleicht dienen euch auch die Ergebnisse des Tests für UV-Filter als Hilfe bei eurer Entscheidung.

Der Polarisationsfilter

In der Fotografie werden die Polarisationsfilter oder auch Polfilter eingesetzt, um störende Reflexe beispielsweise auf Wasseroberflächen zu vermeiden. Diese lassen nur Licht mit einer bestimmten Schwingung durch. Eingesetzt wird diese Technik, wenn zum Beispiel irritierenden Spiegelungen auf Fensterscheiben vermieden werden sollen. Außerdem werden sie benutzt, um Farben stärker hervorzuheben, falls zum Beispiel das Grün der Bäume vor einem blauen Himmel betont werden soll. Die Kosten für einen Polfilter sind deutlich höher, als für UV-Filter und die Spanne ist groß. Daher ist es gerade für Anfänger schwer abzuwägen, welcher Filter der richtige ist. Eine persönliche Beratung vor Ort ist dabei immer sinnvoll. Gerade als ein Einsteiger kann es einem die Unsicherheiten nehmen. Denn schließlich ist das Zubehör für Kameras nicht gerade günstig.
Folgendes Video zeigt, wie Du dein Polfilter nutzen kannst.

Der Neutraldichtfilter

Der Neutraldichtfilter oder auch Graufilter genannt, verringert die Lichtmenge, die durch das Objektive einfällt. Dieser Filter kommt zum Einsatz, wenn viel Licht da ist, aber trotzdem eine lange Verschlusszeit erforderlich ist. Zum Beispiel wird er bei der Fotografie von Architektur häufig verwendend. Durch den Einsatz des Graufilters wird die Belichtungszeit verlängert und die Personen, die während eines Fotos meist noch durch das Bild laufen, werden auf dem späteren Bild nicht mehr sichtbar sein. Ich habe mir vor einiger Zeit ein HMC Graufilter von Hoya gekauft und bin damit sehr zufrieden. Persönlich finde ich, dass die Verarbeitung sehr hochwertig ist und dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wenn man Glück hat und ein Angebot erwischt, bekommt man ihn schon für ca. 40 Euro.

Der Grauverlaufsfilter

Grauverlaufsfilter sind oben abgedunkelt und nach unten hin werden sie transparenter. Es gibt verschiedene Stärken bzw. Typen, die sich in Stärke und Verlaufsform unterscheiden. Der Grauverlaufsfilter dient überwiegend dazu, den häufig sehr hellen Himmel in einem Bild abzudunkeln, dadurch wird eine Überbelichtung in diesem Bereich vermieden. Dafür wird der Grauverlaufsfilter so vor die Linse geklemmt, dass der Himmel mit dem dunklen Ende überdeckt wird. Dadurch wird in diesem Bereich weniger Licht durchgelassen, sodass ein ausgewogenes belichtetes Foto entstehen kann. Im Onlineshop www.photospecialist.de findet Ihr gerade verschiedene Grauverlaufsfilter im Angebot.

Fazit

Kamera Filter gehören zu dem wichtigsten Zubehör für Fotografen. Denn sie sind oft entscheidend für die optimale Nutzung des Lichtes und generieren dadurch eine tolle Bildqualität. Es ist also schon möglich während des Fotografieren mit Effekten und Korrekturen zu arbeiten. Außerdem kann ein Kamera Filter auch immer zum Schutz der Linse dienen. Allerdings sollte man gerade in Bezug auf die Kosten gut überlegen, wofür man seine Kamera nutzt und dementsprechend Zubehör kaufen und sich beraten lassen.

 
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1 Antwort: “Kamera Filter für ein besseres Bild”

  1. Gundolf Reichert sagt:

    Der Film: „Wie man einen Polfilter verwendet“ könnte schlechter und falscher nicht sein. Was beim Drehen des Filters passiert müsste kommentiert werden, sonst weiß der Zuschauer ja gar nicht, worum es geht und was da passiert. Das kann mit einer kurzen physikal. Erklärung über die Eigenschaften des Lichts, über Polarisierung und wie sie entsteht, und über die Funktion eines Polfilters kurz und einleuchtend erklärt werden.
    Statt dessen der doofe Trick mit dem verschwundenen Gesicht, der mit einem einzelnen Polfilter überhaupt nicht funktioniert. Dazu braucht man gekreuzte Polfilter, z.B. ein Bild aus einem LCD-Monitor, das ja immer polarisiert ist, und einen Polfilter als Analysator. Und Spiegel. Der ganze Trick ist ein Fake und hat mit dem realistischen Gebrauch einen Polfilters nichts zu tun. Jedenfalls kann man ein Gesicht so nicht verschwinden lassen und wenn man den Zuschauer so verarscht, kann ihm nichts einleuchten. Er versteht nur Bahnhof.
    Lediglich die Reflexe von nichtmetallischen Gegenständen, und das auch nur bei den richtigen Einfallswinkeln der die Reflexe auslösenden Strahlung, lassen sich mit einem Polfilter ausblenden. So wird z.B. Gras grüner, da auf der Oberfläche Weißanteile, die durch polarisierte Reflexionsstrahlung entstehen, weggefiltert werden können und man ‚in die Tiefe‘, also auf die Grasoberfläche, sehen kann.
    Lediglich die Erklärung der Spiegelung in der Glasfassade trägt etwas zum Thema bei. Aber dann kommen die völlig falschen Sätze: „So jetzt ist der Polfilter wieder völlig geschlossen.“ (einen Polfilter kann man nicht schließen, lediglich die Polarisationsrichtung drehen. Schließen findet nur statt, wenn man zwei hintereinandergeschaltete Polfilter um 90° kreuzt, aber an der Kamera setzt niemand gekreuzte Polfilter ein)
    „Alles, was es an diffusem Tageslicht gibt, wird jetzt von diesem Filter gesperrt“ (das hat Ansgar nicht verstanden, diffuses Tageslicht kommt immer durch, da können Sie den Filter drehen wie sie wollen. Halten Sie mal den Filter vor eine weiße Wand (diffuses Licht) und drehen ihn. Da wird nichts dunkel. Lediglich an nichtmetall. Oberflächen unter bestimmten Winkeln reflektiertes direktes Licht ist linear polarisiert und kann durch ein gegen die Polarisationsrichtung um 90° gedrehten Polfilter gesperrt werden). Weiter Ansgar: „und alle nichtmetall. Reflexionen werden jetzt zu einem großen Teil aus dem Bild herausgefiltert.“ falsch! nur die von direkter Strahlung, nicht die diffusen, denn die sind statistisch über alle Winkel verteilt, siehe weiße Wand.
    Dieser Film verwirrt mehr als er Klarheit schafft. Man hätte eine Spiegelung an einer Wasseroberfläche mit Blick nach unten im richtigen Winkel zeigen sollen und den Polfilter drehen, dann hätte man statt der Reflexe den Grund des Gewässers gesehen und jeder hätte verstanden, wozu ein solcher Filter gut ist. Oder man hätte z.B. eine PCTastatur schräg aufnehmen können mit Reflexen auf den Tasten. Mit Filter in der richtigen Richtung läßt sich die Beschriftung auf den Tasten wieder lesen. So einfach geht das.

    Noch ein Hinweis zur Darstellung: Ansgar im dunklen Raum vor ein Fenster zu stellen ist ja wohl fotografisch das Dümmste, was man machen kann, das Gesicht ist total unterbelichtet. Anfängerfehler! Aber zugegeben, es passt dann irgendwie doch …

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