Landschaftsfotografie – Das Beruhigende in der Natur erkennen

Bei der Landschaftsfotografie wird die Einzigartigkeit der Orte in den Vordergrund gestellt und bildlich festgehalten. Landschaftsfotografien haben einen besonderen Reiz, da sich äußere Einflüsse, wie das Wetter, nicht beeinflussen lassen. Bilder, die am selben Ort, aber zu unterschiedlichen Tages- oder sogar Jahreszeiten aufgenommen werde, können durch die Einflüsse der Natur komplett unterschiedlich wirken. Manchmal fällt es sogar schwer zu erkennen, dass es ein und der selbe Ort ist. Es gibt einige Dinge auf die man bei der Landschaftsfotografie achten kann, damit ein tolles Bild entsteht.

Die Schönheit der Landschaftsfotografie

Landschaftsfotografie am Strand

Das richtige Equipment

Für die Landschaftsfotografie eignet sich am besten eine DSLR, da man viele Einstellungsmöglichkeiten hat. Bei der Landschaftsfotografie hat man meist genügend Zeit, um sich vorzubereiten bzw. es lässt sich gut planen zu welcher Zeit man die Landschaft fotografieren möchte. Daher kann man gut mit einem Stativ arbeiten. Da der Fotograf Wind, Nebel oder Sonne ausgesetzt sein kann, sollte er sich ein möglichst windstilles bzw. den Wetterbedingungen entsprechendes Plätzchen suchen. Das Stativ ist auch super, da es vor Verwacklungen schützt. In dem Artikel Tipps zum Fotografieren bin ich darauf eingegangen, dass es Objekte mit Stabilisatoren gibt. Bei der Landschaftsfotografie achte ich darauf, dass dieser ausgeschaltet ist, da bei einer längeren Belichtungszeit der Stabilisator versucht etwas auszugleichen, was gar nicht da ist. Die Tiefenschärfe ist bei der Landschaftsfotografie besonders wichtig. Eine kleinere Blende sorgt für eine größere Schärfentiefe und dadurch entstehen in der Regel schärfere Landschaftsbilder. Ich schreibe in der Regel, weil ab einem Punkt es dazu kommen kann, dass mein Bild an Schärfe verliert. Daher sollte man selber herausfinden welche Blendeneinstellung man für welches Objektiv benutzt. Bei der Landschaftsfotografie sind Weitwinkelobjektive zu empfehlen. Mit diesen kann ein möglichst großer Teil der zu fotografierenden Landschaft eingefangen werden.

Was sollte bei der Landschaftsfotografie beachtet werden

  • niedriger ISO-Wert für wenig Bildrauschen
  • am besten in RAW fotografieren, für bessere Nachbearbeitung
  • Blende zwischen 5,6- 22 wählen
  • Weitwinkelobjektiv
  • Stativ nutzen
  • Autofokus ausschalten
  • Selbstauslöser oder Fernauslöser nutzen
  • Lichtverhältnisse beachten und dementsprechend Equipment bereitstellen
  • beste Zeiten zum Fotografieren morgens und abends

Kamerafilter

Ein weiterer guter Tipp für die Landschaftsfotografie ist der Einsatz von Filtern. Es gibt verschiedene Kamera Filter, die meist einfach vor das Objektiv geschoben werden. Der Polfilter zum Beispiel lässt nur Licht einer bestimmten Schwingungsrichtung hindurch. Unerwünschte Reflexionen an glatten Oberflächen werden damit vermieden. Besonders gut geeignet für die Landschaftfotografie ist der Grauverlaufsfilter. Dessen Glas besitzt einen leichten Verlauf ins Dunkel, wodurch sehr schöne Effekte erzielt werden können. Ebenfalls sehr schön sind Farbfilter. Diese können beim Fotografieren oder nachträglich am PC hinzugefügt werden.

Fazit zur Landschaftsfotografie

Letztlich bleibt festzuhalten, dass ihr bei der Landschaftsfotografie einfach auch selber ein bisschen mit der Kamera spielen müsst, um für euch die beste Einstellungen zu finden. Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass Übung den Meister macht und man die Zusammenhänge besser versteht, wenn man es selber einmal probiert hat. Im folgenden Video findet ihr ein paar Anregungen und Ideen zur Landschaftsfotografie. Für mich ist das tolle am Fotografieren von Landschaften, dass die Motive obwohl sie eigentlich immer die gleichen sind, doch so wandelbar sind und die Natur so tolle Einflüsse bietet. Außerdem hat die Landschaftsfotografie für mich etwas Beruhigendes.

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