Mittels Bildstabilisierung zu scharfen Foto

Bei der Bildstabilisierung handelt es sich grundsätzlich darum, in der Freihandfotografie über einen Bildstabilisator scharfe Bilder zu bekommen. Die Bildstabilisierung dient dazu, die Bewegung des Fotografen zu stabilisieren. Denn alleine durch unseren Pulsschlag oder unsere Atmung ist es nicht möglich vollkommen ruhig und ohne Wackeln ein Bild zu schießen. Der nützliche Effekt der Bildstabilisierung über den Bildstabilisator ist besonders wirkungsvoll, wenn ein Teleobjektiv verwendet wird. Das ist so, weil die Brennweite des verwendeten Objektivs Einfluss auf die Freihandgrenze nimmt, und zwar umso mehr, umso weiter entfernt das Motiv ist, das nah heran gezogen werden soll.

Das Prinzip der Bildstabilisierung

Bildstabilisierung

Die Bildstabilisierung ist vor allem bei Sportveranstaltungen von Vorteil (c) istock.com/ fstockfoto


Das Prinzip der Bildstabilisierung findet in vielen Bereichen Anwendung wie beispielsweise einer Kompaktkamera, einer Spiegelreflexkamera, aber auch einer Videokamera und ist sogar in Ferngläsern oder Feldstechern möglich. Die Bildstabilisierung ist bei der Freihandfotografie bei feststehenden Motiven relativ einfach durchzuführen, wird aber schwierig bis unmöglich, wenn es sich um bewegte Motive handelt, die beispielsweise bei einer Sportveranstaltung oder einem Konzert fotografiert werden sollen.

Funktion der Bildstabilisierung

Wenn die Bildstabilisierung im Bildsensor stattfindet, kommt sie allen Objektiven zugute. Dieses Prinzip findet man häufig in einer Kompaktkamera. Bei der Canon Spiegelreflexkamera kommt allerdings oft auch ein anderes Prinzip zum Tragen. Hier wird der Bildstabilisator ins Objektiv integriert. Wenn man dann durch den Sucher schaut, sieht man direkt das stabilisierte Bild. Der Bildstabilisator kann in die Kamera implementiert werden. Sehr modern ist das Shake Reduction System. In diesem Fall reagiert ein Sensor elektromagnetisch genau im Moment der Auslösung und stabilisiert das Bild. So werden sowohl horizontale als auch vertikale Bewegungen ausgeglichen. Dieses Prinzip ist in einer Kompaktkamera genauso möglich wie in einer Spiegelreflexkamera. Auch die Brennweite wird dabei automatisch berücksichtigt. Moderne Objektive übermitteln in so einer Kamera die Brennweite direkt an den Stabilisator, so dass jede Brennweite in sekundenschnelle bei diesem System Berücksichtigung finden kann. Wie man daran sieht, sind moderne Kameras heute so ausgerüstet, dass die Stabilisierung der Bilder keine Hürde mehr darstellt. Das trifft sowohl auf eine gute Spiegelreflexkamera als auch eine gute Kompaktkamera zu, und zwar ganz unabhängig von der verwendeten Brennweite. Alternativ kann natürlich auch ein Stativ genutzt werden, allerdings sind diese sperrig und schwer und können daher nicht immer mitgenommen werden. Dennoch denke ich, dass ein Stativ in manchen Situationen durchaus immer noch sehr wichtig sein kann. Zum Beispiel bei zunehmender Dunkelheit wird das Fotografieren auch mit einen Bildstabilisator immer schwieriger und die Bilder werden unscharf. Ich habe mich schon so manches Mal geärgert, dass ich mein Stativ nicht dabei hatte und habe dann probiert meine Kamera auf einem Untergrund zu positionieren, um ein gutes Bild zu erhalten.

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